Weil Zukunft Pflege und Pflege Zukunft braucht!

Pflege ist ein zentrales Thema unserer älter werdenden Gesellschaft. Laut der letzten offiziellen Pflegestatistik von 2015 gibt es 2,9 Millionen Pflegebedürftige. Mittlerweile ist die Zahl auf rund 3,4 Millionen pflegebedürftige Menschen gestiegen. Um sie zu versorgen, arbeiten schon heute mit einer Million Beschäftigten mehr Menschen in der Pflege als in der deutschen Automobilindustrie. Aufgrund des demografischen Wandels wird sich die Zahl der Pflegebedürftigen und auch der Beschäftigten bis zum Jahr 2050 mehr als verdoppeln. Pflege in Deutschland braucht Zukunft – weil eine Zukunft ohne Pflege nicht funktioniert.

Der Arbeitgeberverband Pflege (AGVP) ist seit 2009 die politische, wirtschaftliche und tarifliche Interessensvertretung der namhaftesten und umsatzstärksten Unternehmensgruppen der deutschen Pflegewirtschaft.

Er tritt für die Geschlossenheit der Branche ein und kooperiert mit den wesentlichen Vertretern der Sozialwirtschaft und branchennahen Unternehmen.
Der gemeinsame Umsatz liegt bei rund zwei Milliarden Euro. Die Mitglieder des Arbeitgeberverbands Pflege setzten sich gemeinschaftlich für eine zukunftsfähige Gestaltung der Altenpflege und für neue Wege bei der Gewinnung von Fach- und Führungskräften ein.
Der Arbeitgeberverband Pflege ist berufenes Mitglied der Pflege-Mindestlohn-Kommission des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und Mitglied der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände.

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Thomas Greiner in der Sendung „Maischberger“

Es geht um das Thema:

Die große Überforderung: Wie lösen wir den Pflegenotstand?

Gestresste Pflegekräfte, entnervte Verwandte, ratlose Politik – so dramatisch beschreiben Betroffene und Medien die aktuelle Lage in der Altenpflege. Jetzt verspricht der neue Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU), dass es in drei Jahren „Pfleger und Gepflegten spürbar besser“ gehen werde. Alles nur leere Worte? Wie kann die Lage in den Altenheimen verbessert werden? Wird das lukrative Geschäft Pflege auf dem Rücken der Heimbewohner ausgetragen? Was kann die Bundesregierung für die Millionen Menschen tun, die ihre Angehörigen pflegen?

Die weiteren Studiogäste sind:

  • Bundesgesundheitsminister Spahn
  • Cindy Berger (früher Schlagersängerin Cindy und Bert) pflegte ihre Mutter und kümmert sich noch heute um hilfsbedürftige Senioren
  • Sandro Plett (Altenpfleger) ist einer der erfolgreichsten Pflege-Blogger als Sandro Pé und 2017 Pfleger des Jahres geworden.
  • Susanne Hallermann, hat ihre Großmutter gepflegt und ist dadurch in Hartz IV gerutscht und fürchtet Altersarmut
  • Armin Rieger selbst Heimbetreiber und Autor des Buches „Der Pflegeaufstand“

http://www.ardmediathek.de/tv/Maischberger/Die-gro%C3%9Fe-%C3%9Cberforderung-Wie-l%C3%B6sen-wir-d/Das-Erste/Video?bcastId=311210&documentId=51763982

 

 

 

 

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Jens Spahn – willkommen in der Pflege-Realität

Jens Spahn ist als Minister dafür verantwortlich, dass die Altenpflege in Deutschland zukunftssicher gemacht wird, was sie heute nicht ist. Als wichtigste Aufgabe hat er dafür Sorge zu tragen, dass ausreichend Personal zur Verfügung steht. Endlich und zu Recht hat er jetzt deutlich gesagt, dass das nicht ohne Fachkräfte aus dem Ausland geht. Danke dafür, Herr Minister, und herzlich willkommen in der Pflege-Realität.

Die Pflegepolitik in Deutschland ist gespickt mit üblen Fallstricken und strotzt nur so von unerledigten Baustellen. Sie ist unsäglich kompliziert strukturiert und organisiert, auch weil 16 Bundesländer mitreden wollen. Es tut gut zu sehen, dass Jens Spahn nun endlich beginnt, sich inhaltlich um die Altenpflege zu kümmern. Zu lange hat er sich zu allen möglichen Themen – von Hartz IV bis zum Islam – öffentlich geäußert, statt sich auf sein Kernthema voll und ganz zu konzentrieren, woran er letztlich politisch gemessen wird. Dazu Friedhelm Fiedler, Vizepräsident vom Arbeitgeberverband Pflege: ,,Willkommen in der Pflege-Realität. Das drängende Thema Personal muss endlich entschieden angepackt werden. Neben einer angemessenen Bezahlung und guten Arbeitsbedingungen in der stationären und der ambulanten Pflege gehört dazu auch, dass wir dringend Pflegekräfte aus dem Ausland zu uns holen – aus anderen EU-Ländern, aber auch aus sogenannten Drittstaaten in Asien, Afrika oder Lateinamerika, wo es viele gut ausgebildete Pflegekräfte gibt, die gerne bei uns arbeiten möchten. Grundlage muss ein modernes Einwanderungsgesetz sein, wogegen sich vor allem Teile der Union lange Zeit gesträubt haben. Selbstverständlich müssen diese Pflegekräfte ausreichend gut Deutsch sprechen und natürlich müssen sie nach deutschem Standard qualifiziert sein für diesen anspruchsvollen Beruf. Das alles ist aber kein Hexenwerk, wie viele gelungene Einwanderungsbeispiele zeigen. Und die Visa- und Anerkennungsverfahren müssen vereinheitlicht, beschleunigt und entkompliziert werden. Da muss Herr Spahn noch kräftig nachlegen und mit der überbordenden Bürokratie aufräumen. Notfalls muss er Ministerkollegen in Bund und Ländern auch mal kräftig auf die Füße treten.“

Fiedler weiter: ,,Warum einige Verbände, etwa die Deutsche Stiftung Patientenschutz, auf Spahns guten Vorstoß nichts anderes einfällt, als weiter zu nörgeln, ist unverständlich. Aber Herr Eugen Brysch und andere Verbandsvertreter leben ja wohl vor allem auch von schlechten und weniger von guten Nachrichten. Leider“.

PRESSEMITTEILUNG BMG Ausländische Pflegekräfte

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Der Auftritt des neuen Gesundheitsministers Jens Spahn beim Deutschen Pflegetag war für den Arbeitgeberverband Pflege „Eine Stunde Geisterbahn“.

Aus Sicht der privaten Altenpflege mit ihren immerhin 50 Prozent Marktanteil, war dieser Auftritt „Eine Stunde Geisterbahn“. Dazu Thomas Greiner, Präsident des Arbeitgeberverbandes Pflege: ,,In einer Nacht- und Nebelaktion soll gegen die Mehrheit der Altenpflege die Generalistik durchgepeitscht werden, die die Zahl der Auszubildenden und zukünftigen Fachkräfte für die Altenpflege stark senken wird. Gerade in der wiederbelebten Heimat auf dem flachen Land werden junge Menschen scheitern, wenn Sie im geplanten neuen Rahmen ihrer Ausbildung mit dem ÖPNV acht verschiedene ,,Praktikumsstellen“ erreichen müssen. Gegen die Mehrheit in der Altenpflege soll auch eine Bundespflegekammer durchgedrückt werden. Hier werden die in der Altenpflege nicht legitimierten Landespflegekammern ein Funktionärsparadies schaffen, der keinerlei Funktion und Befugnisse hat. Als Anschubfinanzierung spendiert Herr Spahn dem Scheinriesen, den Krankenhaus dominierten Deutscher Pflegerat obendrein noch eine ABM-Maßnahme. Dessen Exvorsitzender Andreas Westerfellhaus soll neuer Pflegebevollmächtigter des Bundes werden. Diese Entscheidung bringt vielleicht Unterstützung in der CDU Nordrhein-Westfalen, aber sicher nicht in weiten Teilen der bundesdeutschen Altenpflege. Wenn diese Hauruck-Politik der Stil des neuen Ministers ist, werden wir noch unser blaues Wunder erleben.“

PRESSEMITTEILUNG Gesundheitsminister-19032018

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Koalitionskompromiss – Die Frage nach der Bezahlung

Mehr Personal und bessere Löhne in der Pflege: Darauf haben sich Union und SPD in den Koalitionsverhandlungen geeinigt. Für den Arbeitgeberverband Pflege e.V. geht das nicht weit genug.

Der Verband fordert einen Pflegebeauftragten direkt im Kanzleramt und eine Verdoppelung der Ausgaben bei der Altenpflege. Care Invest hakte beim Präsidenten Thomas Greiner nach…

Lesen Sie das vollständige Interview unter:

CareInvest

 

 

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Immer weniger unternehmerischer Handlungsspielraum

Ein Statement unserer Geschäftsführerin, Isabell Halletz in der Carekonkret vom 16.02.2018

Heime mussten sich in den vergangenen Jahren auf zahlreiche Neuerungen einstellen. Ein immer enger werdendes Korsett gesetzlicher Regelungen macht gerade den privaten Trägern zu schaffen.

Die Einführung der Pflegeversicherung hat neben Wettbewerb und Kosteneffizienz auch den politisch gewünschten Effekt, den Ausbau der dringend notwendigen Kapazitäten zur Versorgung der Pflegebedürftigen ohne zusätzliche staatliche Fördermittel bewirkt. Gerade von privaten Trägern sind erhebliche Investitionen zum Aufbau von dringend notwendigen Kapazitäten zur Versorgung Pflegebedürftiger getätigt worden. Nachweislich ist der Anteil der Investitionen der Privatwirtschaft seit Einführung der Pflegeversicherung deutlich höher als der der kirchlichen und freigemeinnützigen Träger. Allein von 1999-2013 wurden 46 Mrd. € für neue und Bestandseinrichtungen im stationären Bereich investiert (vgl. Pflegeheim Rating Report, 2015).

Mit Blick auf die bisherigen Entwicklungen der Pflegeplätze und Trägerlandschaft dürfen private Träger nicht schlechter gestellt werden, als kirchliche und frei-gemeinnützige Träger. Bereits heute beträgt der aktuelle Marktanteil der Privatwirtschaft bei den ambulanten Trägern 63,9 % und bei den stationären Trägern 41,1 %. Qualitativ hochwertige und bedarfsgerechte Pflege ohne private Träger ist, auch in Hinblick auf die demografische Entwicklung, schlicht unmöglich.

Mittlerweile sehen sich allerdings gerade die privaten Träger, vor allem die kleinen und mittelständischen Unternehmen, immer mehr eingeengt durch neue Gesetze. Der unternehmerische Handlungsspielraum wird immer weiter beschnitten und gerade private Unternehmer geraten schnell unter den bösen Generalverdacht der Profitgier.

Lesen Sie den vollständigen Artikel unter:

Carekonkret (2)