Aktuelles

2015 | 2016 | 2017

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Gründung der Bundesarbeitsgemeinschaft Ausländische Pflegekräfte

Deutschlandweit einmalige Plattform für den Erfahrungsaustausch und die Vernetzung rund um die Themen zur Rekrutierung und Beschäftigung ausländischer Pflegekräfte

Auf Initiative des Arbeitgeberverbandes Pflege e.V. haben heute insgesamt sieben Gründungsmitglieder die Bundesarbeitsgemeinschaft Ausländischer Pflegekräfte (kurz: BAGAP) gegründet. Die Gründungsmitglieder, u.a. die beiden Bundesverbände Arbeitgeberverband Pflege e.V. und der Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe e.V. sowie die DEKRA Akademie, repräsentieren die Vielfalt der in der Rekrutierung und Beschäftigung beteiligten Organisationen. Als Sprecherin der BAGAP wurde Frau Isabell Halletz gewählt. Sitz der Geschäftsstelle ist Berlin.

Mit der Gründung der BAGAP wird eine deutschlandweit einmalige Plattform für den Erfahrungsaustausch und die Vernetzung rund um die Themen zur Rekrutierung und Beschäftigung ausländischer Pflegekräfte geschaffen. Die BAGAP versteht sich als übergeordnete Interessenvertretung für Pflegeeinrichtungen, Schulen und Weiterbildungsinstitutionen, in der Vermittlung tätige Unternehmen und Verbände. Sie ist Ansprechpartnerin für alle gesellschaftlichen Stakeholder der Politik und Wirtschaft.

„Mit der BAGAP nehmen wir uns viel vor. Wir wollen nicht nur die vielfältigen Themen im Bereich der Rekrutierung und Beschäftigung ausländischer Pflegekräfte bündeln und bearbeiten und unsere Mitglieder unterstützen. Zwingend notwendig sind deutschlandweit einheitliche Regelungen zur Beschäftigung und Rekrutierung ausländischer Pflegekräfte sowie den Prozess der Zuwanderung aus Drittstaaten für den Pflegebereich in einem Fachkräftezuwanderungsgesetz zu definieren. Damit hätten auch die Botschaften in den jeweiligen Drittstaaten eine einheitliche Entscheidungsgrundlage, denn 16 unterschiedliche Regelungen zur Zuwanderung und Anerkennung ausländischer Abschlüsse lassen alle Beteiligten verzweifeln, führen zu langwierigen Antragsverfahren und undurchsichtigen Entscheidungsprozessen“, so Isabell Halletz, Sprecherin der BAGAP.

Alle Aktivitäten der BAGAP sind auf Nachhaltigkeit ausgerichtet. Dies betrifft sowohl die Prozesse der Gewinnung ausländischer Pflegekräfte, als auch die Berücksichtigung der Arbeitsmarktsituation in den Herkunftsländern und die Qualifikation der ausländischen Pflegekräfte. Dialogformate und Veranstaltungen sollen den Austausch aller Beteiligten fördern.

Pressemitteilung Gründung BAGAP

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Generalistische Ausbildung: Ohne Rücksicht auf Verluste

Die Anhörung im BMG zum Entwurf der Ausbildungs- und Prüfverordnung zur Generalistik hat alle Befürchtungen bestätigt: Es hagelt massive Kritik an vielen Eckpunkten, doch die Politik will partout am einmal festgelegten engen Zeitplan festhalten. Viele notwendige Korrekturen bleiben somit auf der Strecke. Wie auf Biegen und Brechen das Vorhaben zur generalistischen Pflegeausbildung einmal mehr durchgepeitscht werden soll, ist ein Lehrbeispiel dafür, wie fahrlässig Politik die Zukunft der Altenpflege aufs Spiel setzt. 

Dazu Friedhelm Fiedler, Vizepräsident beim Arbeitgeberverband Pflege: ,,Nach dem Willen der Bundesregierung soll die Verordnung noch vor der parlamentarischen Sommerpause von Bundestag und Bundesrat verabschiedet werden. So bleibt wenig Zeit, um ernsthaft notwendige Korrekturen vorzunehmen.“

Ein Rahmenlehrplan soll erst im nächsten Jahr vorliegen, die Finanzierungsverordnung steht noch aus. Und beim Geld für die geplanten Ausbildungs-Fonds wird es noch gehörig krachen, einige Bundesländer haben das schon angedeutet. Fiedler weiter: ,,Die Einwände vor allem, aber nicht nur aus der Altenpflege, das hat die Anhörung gezeigt, sind eklatant. Die Träger sind zum Beispiel für die Bereitstellung aller Praxiseinsätze verantwortlich. Es müssen entsprechende Kooperationsverträge abgeschlossen werden. Wie aber soll das funktionieren, wenn schon heute absehbar ist, dass für den Pflichteinsatz Kinderkrankenpflege bundesweit auch nicht ansatzweise genügend Praxisplätze zur Verfügung stehen, die künftig auch alle angehenden Altenpfleger durchlaufen müssen? Und auch das wurde mit der Anhörung deutlich: Die Anerkennung eines Helfer- oder Assistenzabschlusses nach Absolvierung der Zwischenprüfung wird von den Ländern vehement abgelehnt. Viele der Auszubildenden, die das neue, in Teilen überzogen anspruchsvolle Ausbildungsniveau nicht schaffen, stehen dann womöglich mit leeren Händen da. Wir fordern von der Politik in Zeiten wachsender Personalsorgen: Nehmen Sie sich mehr Zeit für dieses wichtige Vorhaben. Machen Sie die vielen Ausbildungserfolge der Vergangenheit nicht mutwillig kaputt.“

PRESSEMITTEILUNG Generalistik 08052018

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Stellungnahme des Arbeitgeberverbandes Pflege e.V. zum Referentenentwurf Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für die Pflegeberufe (PflAPrV)

Der Arbeitgeberverband Pflege e.V. (AGVP) hat sich seit Beginn der Diskussionen gegen die Einführung der generalistischen Pflegeausbildung ausgesprochen, da wir darin eine Bedrohung der Versorgungssicherheit, vor allem im ländlichen Bereich, sehen. Die Pflege ist eine entscheidende Säule des Sozialstaates. Aufgrund der demografischen Entwicklung brauchen wir nachhaltige Konzepte, um den Bedarf an qualifizierten Pflegekräften erfüllen zu können. Die Generalistik gehört nicht dazu. Sie bedroht die aktuellen Ausbildungserfolge in der Altenpflege und die Sicherstellung der qualitativ hochwertigen Altenpflege!
Der AGVP hat mehrfach dargestellt, warum die Generalistik nicht zu höheren Ausbildungszahlen verhelfen, die Attraktivität nicht steigern und vor allem die spezialisierte Pflege (Alten- und Kinderkrankenpflege) massiv darunter leiden wird. Anhand der vorliegenden Ausbildungs- und Prüfungsverordnung wird unsere Befürchtung weiter bestärkt, dass die spezialisierten Abschlüsse mit Einführung der Generalistik aussterben werden und damit auch die qualitativ hochwertige Altenpflege.

Hier finden Sie die Stellungnahme des AGVP

2018.04.19_Stellungnahme AGVP

 

 

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Generalistik: Greiner untermauert Kritik an Ausbildungsverordnung

Generalistik: Greiner untermauert Kritik an Ausbildungsverordnung

Anfang dieser Woche warnte Ingo Kramer, Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) in der „Bild“-Zeitung vor einem verschärften Pflegenotstand durch überzogene Ausbildungsanforderungen für Pflegekräfte im Zuge des Pflegeberufereformgesetzes. Kramers Kritik untermauert heute Thomas Greiner (Foto), Präsident des Arbeitgeberverbandes Pflege (AGVP), in einem Statement auf Nachfrage des sgpREPORT.

  1. April 2018

Mit Verweis auf den vom Bundesgesundheitsministerium vorgelegten Entwurf einer Ausbildungsverordnung zum Pflegeberufereformgesetz hatte BDA-Präsident Ingo Kramer von einem Studium „Medizin light“ gesprochen. Diese Hürden könnten junge Menschen mit „normalen Schulnoten“ abschrecken und überfordern, Pflegeberufe zu ergreifen. Der Pflegenotstand würde so verschärft.

Greiner: „Altenpflegeazubiabschreckungsprogramm“

AGVP-Präsident Thomas Greiner teilt diese Einschätzung. In einem Statement gegenüber sgp-REPORT warnt er davor, dass in Anbetracht der Hürden viele Unternehmen künftig Abstand davon nehmen könnten, auszubilden.

Greiner: „Wenn ein so besonnener Mann wie der BDA Präsident Ingo Kramer die vorgelegte Ausbildungsverordnung zur Generalistik als Altenpflegeazubiabschreckungsprogramm massiv kritisiert, dann müssten im Bundestag bei allen Parteien die Alarmsirenen aufheulen. Aus den Minderwertigkeitskomplexen einiger gut vernetzter Pflegefunktionäre aus dem Krankenhaus, denen es angeblich um die Pflegequalität geht, hat die Ministerialbürokratie einen größenwahnsinnigen Entwurf gemacht, der keine Sekunde an die betroffenen jungen und alten Menschen und Unternehmen denkt. Der Wahnsinn hat Methode: Traumziel ist der kleine Chefarzt. Wenn man sich fragt, was müsste man tun, um die Situation zu verschlimmern und was müsste man tun, um die jährlichen Ausbildungsrekorde in der Altenpflege kaputt zu machen, dann fällt einem nach diesem Verordnungsentwurf nichts Zusätzliches mehr ein. Weltfremder geht es nimmer. Da gibt es bis zu acht verschiedene Praxisstationen, die auch der junge Mensch in der Ausbildung auf dem flachen Land zu allen Tages- und Nachtzeiten mit Bus und Bahn erreichen muss; Praxisanleiter benötigen zukünftig ein abgeschlossenes Hochschulstudium; jede Ausbildungsmaßnahme muss dokumentiert werden (warum eigentlich nicht notariell beurkundet?); die Betreuer aus der Pflegeschule dürfen in den Ausbildungsbetrieb hineinregiere; die alten Leute bekommen es alle paar Wochen mit anderen Azubis zu tun, die sich an Ihnen ausprobieren dürfen; jede der 796 Pflegeschulen hat das Recht auf ein eigenes Curriculum (wehe der Azubi zieht mit seiner Familie um) und und und. Dieser Horrorkatalog ließe sich beliebig verlängern. Der Ausbildungsbetrieb, gerade auch der kleine, haftet für alles und muss zudem sehr viel Zeit fürs Organisieren aufwenden. Ich befürchte, dass sich viele junge Leute und ihre Eltern mit Grausen von diesem schönen Beruf abwenden und viele Unternehmen nicht mehr ausbilden, frei nach dem Motto: Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihre Bürokratie- und Quälmetzger selber.“

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Thomas Greiner in der Sendung „Maischberger“

Es geht um das Thema:

Die große Überforderung: Wie lösen wir den Pflegenotstand?

Gestresste Pflegekräfte, entnervte Verwandte, ratlose Politik – so dramatisch beschreiben Betroffene und Medien die aktuelle Lage in der Altenpflege. Jetzt verspricht der neue Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU), dass es in drei Jahren „Pfleger und Gepflegten spürbar besser“ gehen werde. Alles nur leere Worte? Wie kann die Lage in den Altenheimen verbessert werden? Wird das lukrative Geschäft Pflege auf dem Rücken der Heimbewohner ausgetragen? Was kann die Bundesregierung für die Millionen Menschen tun, die ihre Angehörigen pflegen?

Die weiteren Studiogäste sind:

  • Bundesgesundheitsminister Spahn
  • Cindy Berger (früher Schlagersängerin Cindy und Bert) pflegte ihre Mutter und kümmert sich noch heute um hilfsbedürftige Senioren
  • Sandro Plett (Altenpfleger) ist einer der erfolgreichsten Pflege-Blogger als Sandro Pé und 2017 Pfleger des Jahres geworden.
  • Susanne Hallermann, hat ihre Großmutter gepflegt und ist dadurch in Hartz IV gerutscht und fürchtet Altersarmut
  • Armin Rieger selbst Heimbetreiber und Autor des Buches „Der Pflegeaufstand“

http://www.ardmediathek.de/tv/Maischberger/Die-gro%C3%9Fe-%C3%9Cberforderung-Wie-l%C3%B6sen-wir-d/Das-Erste/Video?bcastId=311210&documentId=51763982

 

 

 

 

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Jens Spahn – willkommen in der Pflege-Realität

Jens Spahn ist als Minister dafür verantwortlich, dass die Altenpflege in Deutschland zukunftssicher gemacht wird, was sie heute nicht ist. Als wichtigste Aufgabe hat er dafür Sorge zu tragen, dass ausreichend Personal zur Verfügung steht. Endlich und zu Recht hat er jetzt deutlich gesagt, dass das nicht ohne Fachkräfte aus dem Ausland geht. Danke dafür, Herr Minister, und herzlich willkommen in der Pflege-Realität.

Die Pflegepolitik in Deutschland ist gespickt mit üblen Fallstricken und strotzt nur so von unerledigten Baustellen. Sie ist unsäglich kompliziert strukturiert und organisiert, auch weil 16 Bundesländer mitreden wollen. Es tut gut zu sehen, dass Jens Spahn nun endlich beginnt, sich inhaltlich um die Altenpflege zu kümmern. Zu lange hat er sich zu allen möglichen Themen – von Hartz IV bis zum Islam – öffentlich geäußert, statt sich auf sein Kernthema voll und ganz zu konzentrieren, woran er letztlich politisch gemessen wird. Dazu Friedhelm Fiedler, Vizepräsident vom Arbeitgeberverband Pflege: ,,Willkommen in der Pflege-Realität. Das drängende Thema Personal muss endlich entschieden angepackt werden. Neben einer angemessenen Bezahlung und guten Arbeitsbedingungen in der stationären und der ambulanten Pflege gehört dazu auch, dass wir dringend Pflegekräfte aus dem Ausland zu uns holen – aus anderen EU-Ländern, aber auch aus sogenannten Drittstaaten in Asien, Afrika oder Lateinamerika, wo es viele gut ausgebildete Pflegekräfte gibt, die gerne bei uns arbeiten möchten. Grundlage muss ein modernes Einwanderungsgesetz sein, wogegen sich vor allem Teile der Union lange Zeit gesträubt haben. Selbstverständlich müssen diese Pflegekräfte ausreichend gut Deutsch sprechen und natürlich müssen sie nach deutschem Standard qualifiziert sein für diesen anspruchsvollen Beruf. Das alles ist aber kein Hexenwerk, wie viele gelungene Einwanderungsbeispiele zeigen. Und die Visa- und Anerkennungsverfahren müssen vereinheitlicht, beschleunigt und entkompliziert werden. Da muss Herr Spahn noch kräftig nachlegen und mit der überbordenden Bürokratie aufräumen. Notfalls muss er Ministerkollegen in Bund und Ländern auch mal kräftig auf die Füße treten.“

Fiedler weiter: ,,Warum einige Verbände, etwa die Deutsche Stiftung Patientenschutz, auf Spahns guten Vorstoß nichts anderes einfällt, als weiter zu nörgeln, ist unverständlich. Aber Herr Eugen Brysch und andere Verbandsvertreter leben ja wohl vor allem auch von schlechten und weniger von guten Nachrichten. Leider“.

PRESSEMITTEILUNG BMG Ausländische Pflegekräfte

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Der Auftritt des neuen Gesundheitsministers Jens Spahn beim Deutschen Pflegetag war für den Arbeitgeberverband Pflege „Eine Stunde Geisterbahn“.

Aus Sicht der privaten Altenpflege mit ihren immerhin 50 Prozent Marktanteil, war dieser Auftritt „Eine Stunde Geisterbahn“. Dazu Thomas Greiner, Präsident des Arbeitgeberverbandes Pflege: ,,In einer Nacht- und Nebelaktion soll gegen die Mehrheit der Altenpflege die Generalistik durchgepeitscht werden, die die Zahl der Auszubildenden und zukünftigen Fachkräfte für die Altenpflege stark senken wird. Gerade in der wiederbelebten Heimat auf dem flachen Land werden junge Menschen scheitern, wenn Sie im geplanten neuen Rahmen ihrer Ausbildung mit dem ÖPNV acht verschiedene ,,Praktikumsstellen“ erreichen müssen. Gegen die Mehrheit in der Altenpflege soll auch eine Bundespflegekammer durchgedrückt werden. Hier werden die in der Altenpflege nicht legitimierten Landespflegekammern ein Funktionärsparadies schaffen, der keinerlei Funktion und Befugnisse hat. Als Anschubfinanzierung spendiert Herr Spahn dem Scheinriesen, den Krankenhaus dominierten Deutscher Pflegerat obendrein noch eine ABM-Maßnahme. Dessen Exvorsitzender Andreas Westerfellhaus soll neuer Pflegebevollmächtigter des Bundes werden. Diese Entscheidung bringt vielleicht Unterstützung in der CDU Nordrhein-Westfalen, aber sicher nicht in weiten Teilen der bundesdeutschen Altenpflege. Wenn diese Hauruck-Politik der Stil des neuen Ministers ist, werden wir noch unser blaues Wunder erleben.“

PRESSEMITTEILUNG Gesundheitsminister-19032018

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Koalitionskompromiss – Die Frage nach der Bezahlung

Mehr Personal und bessere Löhne in der Pflege: Darauf haben sich Union und SPD in den Koalitionsverhandlungen geeinigt. Für den Arbeitgeberverband Pflege e.V. geht das nicht weit genug.

Der Verband fordert einen Pflegebeauftragten direkt im Kanzleramt und eine Verdoppelung der Ausgaben bei der Altenpflege. Care Invest hakte beim Präsidenten Thomas Greiner nach…

Lesen Sie das vollständige Interview unter:

CareInvest

 

 

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Immer weniger unternehmerischer Handlungsspielraum

Ein Statement unserer Geschäftsführerin, Isabell Halletz in der Carekonkret vom 16.02.2018

Heime mussten sich in den vergangenen Jahren auf zahlreiche Neuerungen einstellen. Ein immer enger werdendes Korsett gesetzlicher Regelungen macht gerade den privaten Trägern zu schaffen.

Die Einführung der Pflegeversicherung hat neben Wettbewerb und Kosteneffizienz auch den politisch gewünschten Effekt, den Ausbau der dringend notwendigen Kapazitäten zur Versorgung der Pflegebedürftigen ohne zusätzliche staatliche Fördermittel bewirkt. Gerade von privaten Trägern sind erhebliche Investitionen zum Aufbau von dringend notwendigen Kapazitäten zur Versorgung Pflegebedürftiger getätigt worden. Nachweislich ist der Anteil der Investitionen der Privatwirtschaft seit Einführung der Pflegeversicherung deutlich höher als der der kirchlichen und freigemeinnützigen Träger. Allein von 1999-2013 wurden 46 Mrd. € für neue und Bestandseinrichtungen im stationären Bereich investiert (vgl. Pflegeheim Rating Report, 2015).

Mit Blick auf die bisherigen Entwicklungen der Pflegeplätze und Trägerlandschaft dürfen private Träger nicht schlechter gestellt werden, als kirchliche und frei-gemeinnützige Träger. Bereits heute beträgt der aktuelle Marktanteil der Privatwirtschaft bei den ambulanten Trägern 63,9 % und bei den stationären Trägern 41,1 %. Qualitativ hochwertige und bedarfsgerechte Pflege ohne private Träger ist, auch in Hinblick auf die demografische Entwicklung, schlicht unmöglich.

Mittlerweile sehen sich allerdings gerade die privaten Träger, vor allem die kleinen und mittelständischen Unternehmen, immer mehr eingeengt durch neue Gesetze. Der unternehmerische Handlungsspielraum wird immer weiter beschnitten und gerade private Unternehmer geraten schnell unter den bösen Generalverdacht der Profitgier.

Lesen Sie den vollständigen Artikel unter:

Carekonkret (2)

 

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„Jahrespackung Valium “: AGVP-Präsident Greiner kommentiert Koalitionsvertrag

Statement von Herrn Thomas Greiner im sgp Report (Schlütersche Verlagsgesellschaft)

An den von Union und SPD im Koalitionsvertrag getroffenen Vereinbarungen zur Pflege lässt Thomas Greiner, Präsident des Arbeitgeberverbandes Pflege (AGVP), kein gutes Haar: Keine Prioritäten, nichts Konkretes, keine Transparenz hinsichtlich der Refinanzierung einer teurer werdenden Pflege.

„Das ganz kleine Karo“

„Der Koalitionsvertrag erinnert mich an eine Sendung des früheren DDR-Fernsehens mit dem schönen Titel ,Ein Kessel Buntes‘. In den Topf wurde eine Jahrespackung Valium gerührt, um die SPD-Basis ruhigzustellen. Prioritäten sind nicht erkennbar, für fast alles ist viel Geld da. Klar ist, dass die im Wahlkampf vielbeschworene Altenpflege unter ferner liefen eingeordnet wird. Was ist ernst gemeint? Was ist ,,Wir tun so als ob“? Allerdings haben wir bei der Generalistik gelernt, dass sich im Worst Case und wenn es gerade passt, alle auf einen Koalitionsvertrag berufen, auch wenn in der Sache nichts Konkretes drinsteht. Also, genau hinschauen.

Beim Hauptproblem der Altenpflege, wo Pflegekräfte denn herkommen sollen, klafft eine Lücke. Woher sollen denn die 8.000 zusätzlichen Kräfte kommen, die uns versprochen werden? Auch wenn es nur ungefähr eine halbe Stelle pro stationärer Pflegeeinrichtung bedeuten würde? Für die allermeisten Pflegekräfte ist die Personalausstattung das entscheidende Thema. Wie viele gibt es? Der Bund regelt die Fachkraftquote (hierzu liest man nicht, ob Ergotherapeuten, Krankentherapeuten und andere Spezialisten zukünftig angerechnet werden. Wieviel Personal es gibt, regeln letztlich die klammen Länder. Wieso greift der Bund hier nicht durch wie bei der Bildung? Ober sticht Unter: Wer zahlt, schafft an?

Noch im Sondierungspapier sollten Personal und Bezahlung „spürbar“ verbessert werden. Im Koalitionsvertrag nur noch „angemessen“. Im Sondierungspapier wollte man dafür sorgen, dass Pflege-Mindestlöhne in Ost und West ausgeglichen werden. Jetzt will man die Mindestlohnkommission „bitten“. Künftig sollen flächendeckend (allgemeinverbindliche?) Tarifverträge gelten. TVÖD oder was?

Auf welchem gesetzlichen Weg? Wer zahlt das? Denn die Mehrkosten wären gigantisch. Dazu kein Wort im Koalitionsvertrag. Wenn obendrein ein bekannter Bundestagsabgeordneter, Experte für Altenpflege, vor ein paar Tagen einräumt, dass man sich über die Zuzahlungen der alten Leute, resultierend aus den Pflegestärkungsgesetzen der letzten Legislaturperiode, in Höhe von oft 500 Euro mehr pro Monat, nicht im Klaren gewesen sei, dann kann einem vor so viel Dilettantismus nur Angst und Bange werden. Wer mehr Personal und eine bessere Bezahlung will, braucht, ohne die Leute zu überfordern, Milliardenbeträge aus der Steuerkasse. Dazu schweigt der Koalitionsvertrag.

Gemessen an den Herausforderungen ,Demografie‘ und ,Sinkende Renten Ost‘, gemessen an der Frage, woher Pflegekräfte kommen sollen, gemessen an der Frage ,Wer bezahlt es‘?, ist dieser Koalitionsvertrag ein so kleines Karo, dass es mit bloßem Auge nicht mehr zu erkennen ist.“

Autor: Thomas Greiner, AGVP

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Arbeitgeber fordern Milliarden Steuermittel für die Pflege

Alte Menschen müssen uns mindestens so viel wert sein, wie die von Berlin gewollte Digitalisierungsoffensive in Milliardenhöhe. Der Arbeitgeberverband Pflege fordert deshalb einen Pflegebeauftragten direkt im Kanzleramt und eine Verdoppelung der Ausgaben bei der Altenpflege – mit Steuermitteln. Macht endlich Schluss mit der Flickschusterei in der Altenpflege.

Landauf, landab fordern Politiker aller Parteien eine deutlich bessere personelle Ausstattung in der Altenpflege und eine höhere Bezahlung der Pflegekräfte. Vor allem aus Sicht der Pflegebedürftigen und deren Angehörigen ist dies mehr als verständlich. Weil für sie nicht nachvollziehbar ist, warum die Personalschlüssel, also die Zahl der Pflegekräfte in Relation zu den Pflegebedürftigen etwa in den Heimen in Baden-Württemberg oder Bayern so viel besser sind, als in Brandenburg oder Mecklenburg-Vorpommern. Deutlich höhere Löhne und mehr Personal kosten Geld, viel Geld. Dazu Friedhelm Fiedler, Vizepräsident das Arbeitgeberverbandes: ,,Kaum ein Politiker sagt, woher das Geld kommen soll. Man versteckt sich im Ungefähren, nennt nicht Ross und Reiter, anstatt mutig die Karten auf den Tisch zu legen. Denn so wie das Finanzierungssystem der Altenpflege heute aufgebaut ist, kämen happige dreistellige Preiserhöhungen pro Monat auf die Bewohner in Altenpflegeeinrichtungen zu. Das aber kann niemand ernsthaft wollen. Es stellt sich hier somit glasklar die Systemfrage. Der Teilschutz, den die Pflegeversicherung heute bietet, ist in dieser Form auch angesichts der wachsenden Zahl Pflegebedürftiger nicht länger ausreichend.“

Mit Nachdruck fordert der Arbeitgeberverband Pflege deshalb, dass zügig Steuergelder in Milliardenhöhe fließen müssen, um die Mehrkosten fürs Personal – Lohnsteigerungen und mehr Pflegekräfte – abzufedern. Fiedler weiter: ,,Für alles haben wir Geld: Höhere Rüstungsausgaben, Bankenrettung und und und. Jetzt muss endlich Schluss sein mit den politischen Nebelkerzen und der permanenten Flickschusterei in der Pflege. Die Prioritäten müssen endlich konsequent neu gesetzt werden bei diesem Kernthema deutscher Politik – pro ältere und pflegebedürftige Menschen in unserem so reichen Land. Die Zahl wächst, die Zeit drängt.“

PRESSEMITTEILUNG Pflegebeauftragter im Kanzleramt-31.01.2018

Allgemein

Rückblick – So war die Fachtagung 2017

Beim Personalmanagement in der Altenpflege ist Platz für neue Instrumente

Wir haben als Arbeitgeberverband Pflege diesen Fachkongress veranstaltet, weil allen klar ist:

Das entscheidende Thema für die zukünftige Pflege ist das Gewinnen und Binden von Mitarbeitern. Das Thema „PERSONALBEDARF UND FACHKRÄFTEMANGEL - WAS KÖNNEN UNTERNEHMEN IN DER ALTENPFLEGE TUN?“ haben wir mit verschiedenen Ansätzen beleuchtet, weil sich die Unternehmen in der Altenpflege mit den Arbeitgeberstandards aus anderen Wirtschaftszweigen messen lassen müssen.

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Pflegemindestlohn steigt ab 1. Januar 2018 erneut an. Aber: Private Pflegeunternehmen erteilen flächendeckenden allgemeinverbindlichen Tarifverträgen klare Absage

Der Mindestlohn in der Altenpflege steigt zum 1. Januar 2018 erneut an. Im Westen einschließlich Berlin liegt er dann bei 10,55 Euro, der Mindestlohn Ost beträgt künftig 10,05 Euro. Dieser Mindestlohn ist eine Untergrenze, die nicht unterschritten werden darf, und er betrifft vor allem Pflegehilfskräfte und Betreuer. Pflegefachkräfte in ambulanten und stationären Unternehmen werden in der Regel deutlich höher vergütet. Der Pflegemindestlohn liegt damit auch klar über dem gesetzlichen Mindestlohn, der aktuell bei 8,84 Euro liegt und noch bis Ende 2018 in dieser Höhe gilt. Dazu Friedhelm Fiedler, Vizepräsident des Arbeitgeberverbandes Pflege: ,,Seit Einführung des Pflegemindestlohns im August 2010 haben wir regelmäßig kräftige Steigerungen erlebt. Damals lag der Pflegemindestlohn für ungelernte Kräfte bei 8,50 Euro im Westen und 7,50 Euro im Osten. Diese Steigerungen sind natürlich für alle Pflegeunternehmen ein Kraftakt. Aber gutes und wichtiges Personal soll auch fair bezahlt werden. Zudem ist bereits festgeschrieben, dass die Lohnuntergrenze in der Altenpflege in zwei weiteren Schritten bis 2020 auf schließlich 11,35 Euro (West) und 10,85 Euro (Ost) ansteigen wird.“

Scharf wendet sich Fiedler gegen alle Bestrebungen auf Länderebene, quasi durch die Hintertür flächendeckend allgemeinverbindliche Tarifverträge durchdrücken zu wollen. ,,Die Tarifautonomie darf nicht durch eine emotionsgetriebene Politik unterminiert werden.  Tarifautonomie ist ein hohes Gut und muss geschützt werden. Der Arbeitgeberverband Pflege fordert zudem, dass die Kommission, die über den Pflegemindestlohn berät und entsprechende Vorschläge macht, künftig fairer besetzt wird. Statt bisher nur einen Sitz für die privaten Pflegeunternehmen auf der Arbeitgeberbank in der Kommission wären zwei Sitze angemessen, betrachtet man die herausragende Rolle der privaten Versorger in der Altenpflege.“

PRESSEMITTEILUNG Pflegemindestlohn-06.12.2017

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Greiner weiter Präsident des Arbeitgeberverbandes Pflege

Thomas Greiner ist für weitere zwei Jahre als Präsident des Arbeitgeberverbandes Pflege in seinem Amt bestätigt worden. Jörg Braesecke und Friedhelm Fiedler wurden ebenfalls einstimmig als Vizepräsidenten des AGVP wiedergewählt. 

Auf ihrer turnusmäßigen Mitgliederversammlung am 7. November in Berlin wurde das bisherige Präsidium des Arbeitgeberverbandes Pflege einstimmig in seinen Ämtern bestätigt. Thomas Greiner (62), Jörg Braesecke (51, Unternehmen Kursana/Dussmann) und Friedhelm Fiedler (69, Unternehmen Pro Seniore/Victors) gehören dem Präsidium seit Gründung des AGVP 2009 in ihren jetzigen Funktionen ohne Unterbrechung an. Auf der Mitgliederversammlung konnten nicht nur neue Mitglieder des AGVP begrüßt werden. Ausgiebig und kritisch befasste sich die Versammlung mit der bisherigen Pflegepolitik der großen Koalition und richtete zugleich einen eindringlichen Appell an die Verhandlungsführer einer möglichen Koalitionsregierung aus CDU, CSU, Grünen und FDP. ,,Wir erwarten, dass die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen vor allem für die stationäre Altenpflege in der nächsten Legislaturperiode deutlich verbessert werden. Auch muss endlich ein Einwanderungsgesetz her, das den Zuzug von Mitarbeitern aus Drittstaaten für die Altenpflege deutlich erleichtert. Schleppende Visa-Erteilung, Berufsanerkennungs-Wirrwarr und ein Kompetenzgerangel zwischen 16 Bundesländern, vier zuständigen Ministerien und eine überbordende Bürokratie – das ist Bananen-Republik und nicht zeitgemäße Altenpflegepolitik in einem modernen Industriestaat“, so Thomas Greiner.

PRESSEMITTEILUNG Wahl Präsidium 08.11.2017

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Der Anwalt der Altenpflege

Thomas Greiner sieht die Zukunft der stationären Pflege in Gefahr und appelliert an die Politik, endlich aufzuwachen. Passiert jetzt nichts, würden die Kosten der Pflege ins unermessliche steigen. Pflege Intern Redakteurin Dana Bethkenhagen spach mit dem Präsidenten  des Arbeitgeberverbandes Pflege über eine scheinbar blinde Politik, Stellschrauben für einen Kurswechsel, die jetzt noch etwas zum Positiven drehen könnten und Eigentore, die in der Pflege zum guten Ton gehören.

Lesen Sie das Interview hier:

Interview PI und AGVP

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Pflegeverband fordert Bundesregierung zum Boykott auf

Die Pflege braucht vieles aber nicht mehr Regulierung und Bürokratie. Was ist gleiche Arbeit? Grundpflege oder Betreuung? Was ist der gleiche Ort? Demmin oder München? oder Bukarest? Was gleiche Bezahlung? Gleiche Qualifikation, gleiches Lebensalter, gleiche Berufserfahrung? Diese Gleichheit bedeutet typisch französische Planwirtschaft und riesige Kostensteigerung, die von den alten Menschen bezahlt werden müssen. Deshalb: Ist es absurd in Frankreich Verkrustung auflösen und gleichzeitig anderswo einführen wollen. Finger weg von dieser armmachenden Vereinheitlichung.

Den vollständigen Artikel lesen Sie:

Hannoversche Zeitung

 

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Arbeitgeberverband Pflege übernimmt Schirmherrschaft über zweijähriges Projekt „Weitblick Pflege“

Fachübergreifendes Nertzwerk will Pflegenotstand in ländlichen Regionen entgegenwirken!

Der Fachkräftemangel zeichnet sich besonders dramatisch in den ländlichen Regionen ab. Die pflegerische Versorgung ist dort stark gefährdet. Dies führt zur erhöhten Belastung der verbleibenden Fachkräfte und zu steigender Belastung bei den Hilfskräften. Um dem entgegenzuwirken, hat die VITA Akademie GmbH im Rahmen der Richtlinie „Soziale Innovation“ das zweijährige Projekt „Weitblick Pflege“ am 01.09.2016 ins Leben gerufen.

Das Projekt „Weitblick Pflege“ richtet sich an Fach- und Führungskräfte in der Pflege und hat zum Ziel, dem Pflegenotstand in ländlichen Regionen entgegenzuwirken und die Pflegequalität durch innovative Ansätze im ländlichen Raum zu sichern. Mit dem Ausbau eines fachübergreifenden Netzwerkes sollen innovative und nachhaltige Strategien zur Personalbindung und –gewinnung realisiert werden. Dabei setzt das Projekt auf drei wesentliche Bausteine:

  1. In insgesamt sechs sogenannten Innovationswerkstattveranstaltungen werden praxisrelevante Themen in einer kreativen Atmosphäre mit anderen Führungskräften und Fachexperten weiterentwickelt. Dazu zählen:
    • Einen idealen Zustand der Pflege zu entwickeln – unabhängig vom aktuellen System. Was braucht die Pflege? Was braucht das Unternehmertum? Was braucht Führung? Was braucht die Pflegekraft?
    • Eine geeignete Qualifikation für Hilfskräfte zu entwickeln, damit diese zukünftig Aufgaben der Fachpflege übernehmen und die Fachkräfte entlasten können. Hier geht es vor allem darum, dass Pflegeeinrichtungen wieder handlungsfähig werden und selbstwirksam die Qualität ihrer Pflege steuern können.
  2. Gesprächsrunden (Round Table Diskussionen) mit Entscheidungsträgern, um Änderungen der rechtlichen Rahmenbedingungen zur Anerkennung von Teilqualifikationen in der Pflege zu diskutieren.
  3. Beratung und Coaching von Pflegeeinrichtungen zur Personalentwicklung.

Projektleiterin ist Melanie Philip, geschäftsführende Gesellschafterin der VITA Akademie GmbH für die Bereiche Strategie und Vertrieb.

Der Arbeitgeberverband Pflege e.V. (AGVP) hat die Schirmherrschaft für das Projekt „Weitblick Pflege“ übernommen. Die Geschäftsführerin, Isabell Halletz, will den Imagewandel der Altenpflege auf verschiedenen Ebenen positiv beeinflussen: „Wir erleben immer wieder, wie wichtig und wertvoll der Austausch mit Gleichgesinnten ist, um das eigene Tun reflektieren und neue Impulse erhalten zu können. ​Als Schirmherrin des Projektes „Weitblick Pflege – gemeinsam ans Ziel“ unterstützen wir die VITA Akademie GmbH beim Querdenken mit Pflegefachkräften und der gemeinsamen Entwicklung von Zukunftsperspektiven. ​Wir sind gespannt auf weite Blicke hinein in die Pflegelandschaft“.

Interessierte Fach- und Führungskräfte aus der Altenpflege können sich auf der Website https://vita-akademie.de/weitblick-pflege/ über die folgenden Veranstaltungen informieren und anmelden.

 

Artikel Carekonkret Weitblick Pflege

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Hunderttausende Pflegekräfte als Geiseln von Apparatschiks

Der Deutsche Pflegerat und die Landespflegekammer Rheinland-Pfalz haben gemeinsam beschlossen, eine Gründungskonferenz für eine Bundespflegekammer einzurichten. Dazu erklärt der Arbeitgeberverband Pflege:

,,Pflegekammern haben in keinem Bundesland eine mehrheitliche Unterstützung der Altenpflegekräfte. Manipulierte Umfragen, meist durchgeführt von sozialwissenschaftlich unterqualifizierten Fachbereichen von Fachhochschulen, haben auf Wunsch von rot/grünen Landesregierungen eine Scheinlegitimation herbeigezaubert. Die einzig professionelle Umfrage eines Meinungsforschungsinstituts im Auftrag des Hamburger Senats hat bewiesen, dass nur 13,7 Prozent der Altenpflegekräfte eine Kammer wollen. Was die Pflegekräfte am wenigsten wollen, ist noch mehr Bürokratie.

Wenn Herr Westerfellhaus vom Deutschen Pflegerat als potenzieller Präsident einer Bundespflegekammer einen Job sucht, möge er sich an die Bundesagentur für Arbeit wenden, aber nicht hunderttausende Altenpflegekräfte in Geiselhaft nehmen“, so Thomas Greiner, Präsident des Arbeitgeberverbandes Pflege.

PRESSEMITTEILUNG Bundespflegekammer 16.08.2017

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Deutschland braucht endlich ein modernes Einwanderungsgesetz und ein eigenständiges Altenpflegeministerium

Die Altenpflege-Politik ist nicht zukunftsfest aufgestellt. Sie ist ein Riesentanker ohne Kapitän. Wir brauchen ein eigenständiges Pflegeministerium, ein modernes Einwanderungsgesetz und endlich ein glasklares Bekenntnis zur stationären Pflege.

Der Arbeitgeberverband Pflege kritisiert die Altenpflegepolitik der noch amtierenden schwarz-roten Bundesregierung scharf: ,,Von einer zukunftsweisenden Politik sind wir in der Altenpflege in Deutschland noch meilenweit entfernt. Bei 3 beteiligten Bundesministerien, 16 Landesregierungen, unterschiedlichen Kostenträgern und vielen weiteren Akteuren entsteht Chaos. Es wird höchste Zeit, dass die Altenpflege mit einem eigenständigen Altenpflegeministerium in der Bundesregierung den großen Stellenwert bekommt, den sie angesichts der demografischen Entwicklung haben muss. Darüber hinaus müssen sich die nächste Bundesregierung und die Politik endlich in Worten und Taten zur stationären Altenpflege bekennen, sonst wird sie zum Auslaufmodell“, so Thomas Greiner, Präsident des Arbeitgeberverbandes Pflege beim Pressegespräch am Mittwoch in Berlin.

 

,,Sehr viele junge Menschen haben sich – allen Unkenrufen aus Politik und manchen Medien zum Trotz – in den vergangenen Jahren für eine Ausbildung in der Altenpflege entschieden. Wir verzeichnen im Gegensatz zu den meisten anderen Berufen wahre Ausbildungsrekorde. Das ist sehr erfreulich. Auch hat sich die Zahl der Beschäftigten in der Altenpflege positiv entwickelt. Trotzdem haben wir weitere große Herausforderungen bei der Personalgewinnung zu meistern. Der Grund ist einfach: die Zahl der Pflegebedürftigen nimmt mit jedem Jahr weiter stark zu – auf inzwischen über 3,4 Millionen. Es entstehen viele neue Heime und ambulante Dienste. Viele Fachkräfte aus EU-Mitgliedsstaaten unterstützen uns bereits heute in der Altenpflegearbeit. Aber das reicht nicht aus. Wir brauchen zusätzlich auch Mitarbeiter aus Drittstaaten, die bei uns entweder eine hochwertige Altenpflegeausbildung absolvieren oder die als ausgebildete Fachkraft arbeiten. Sie zu gewinnen ist wegen der vielen lähmenden bürokratischen Hürden auf deutscher Seite meist sehr zeitaufwendig und oft auch nervend. Deshalb fordern wir die Politiker aller Parteien auf: Macht endlich ein modernes Einwanderungsgesetz aus einem Guss, wie viele andere Länder das längst haben, und der Anerkennungsprozess muss zentralisiert werden und deutlich zügiger vonstattengehen. Eine Politik des Lavierens und Abschottens gefährdet in fahrlässiger Art und Weise die Zukunft der gesamten Altenpflege in unserem Land“, so Friedhelm Fiedler, Vizepräsident des Arbeitgeberverbandes Pflege.

PRESSEMITTEILUNG Jahres-Pressekonferenz-09.08.2017

Präsentation_AGVP

 

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Einladung zum Pressefrühstück Arbeitgeberverband Pflege

„Bilanz der Legislaturperiode und dringende Handlungsbedarfe“

Sehr geehrte Damen und Herren,

Thomas Greiner, Präsident und Friedhelm Fiedler, Vizepräsident des Arbeitgeberverband Pflege (AGVP), laden Sie sehr herzlich zu einem Pressefrühstück ein.

Wir möchten uns mit Ihnen über folgende Themen austauschen:

  • Altenpflegebilanz der aktuellen Legislaturperiode und Empfehlungen für die kommende Legislaturperiode

Mittwoch, den 09. August 2017

um 10.00 Uhr

in unserer Geschäftsstelle, Reinhardtstraße 3, 10117 Berlin.

Bitte lassen Sie uns bis zum 07.08.2017 unter

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Bundestag für Reform der Pflegeberufe: Murks bleibt Murks

Mit der Brechstange haben CDU/CSU und SPD die umstrittene Pflegeberufereform durch den Bundestag gepeitscht. Versprochen war ein ,,starkes Signal für die Altenpflege“. Herausgekommen ist ein Pflegeberufe-Ausbildungs-Kretin: Murks bleibt Murks! – kritisiert der Arbeitgeberverband Pflege.

Dazu Thomas Greiner, Präsident des Arbeitgeberverbandes Pflege: ,,Mit diesem höchst dilettantischen Machtwerk haben es die verantwortlichen Koalitionspolitiker geschafft, dass für alle Pflegeazubis, alle, die sich Gedanken machen, ob sie den Altenpflegeberuf erlernen wollen, alle Pflegeschulen, die ausbildungswilligen Unternehmen, ja die gesamte Altenpflegebranche nun eine ungute und lange Phase der totalen Verunsicherung beginnt. Die für die Umsetzung alles entscheidende zentrale Ausbildungs- und Prüfungsverordnung ist nach wie vor nicht fertig. Über die soll erst der neue Bundestag Mitte 2018 abstimmen. Da wurde jetzt im Bundestag über eine sprichwörtliche Katze im Sack abgestimmt. Fehlender politischer Konsens wird so auf miese Art und Weise durch ein Spiel auf Zeit überbrückt.“ Der Arbeitgeberverband Pflege setzt nun darauf, dass nach der Wahl im September eine neue Bundesregierung die vielen Fehler dieser Reform korrigiert. Greiner: ,,Ohne Korrekturen an der Pflegeberufereform wird sich der Fachkräftemangel sonst weiter gefährlich verstärken. Und das ginge eindeutig zulasten der Pflegebedürftigen. Ich appelliere deshalb an die Mitglieder im Bundesrat, die notwendigen Änderungen einzufordern.“

PRESSEMITTEILUNG Abschluss Generalistik

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Mehr Geld im Westen: Gerecht?

Ein Pro von unserem Vizepräsidenten, Friedhelm Fiedler und ein Contra von Stefanie Drese, Ministerin für Soziales, Integration und Gleichberechtigung in Mecklenburg-Vorpommern zum Pflegemindestlohn. Der Mindestlohn in der Pflege soll im nächsten Jahr pro Stunde auf 10,55 € im Westen und 10,05 € im Osten steigen. Ist es gerecht, die Beschäftigten in Ostdeutschland weiterhin geringer zu entlohnen? Dazu gibt es unterschiedliche Meinungen.

Diese finden Sie im Anhang: Altenpflege Pro&Contra

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Von einem totgerittenen Pferd muss man absteigen

Zu den abschließenden Beratungen der Reform der Pflegeausbildung erklärt Thomas Greiner, Präsident des Arbeitgeberverbands Pflege:

Die Reform der Pflegeausbildung steckt in einer Sackgasse fest. In blindem Aktionismus versuchen die Regierungsfraktionen eine Lösung zu finden, koste es was es wolle. Der einzig sinnvolle Weg ist es, in der neuen Legislaturperiode zunächst zu entscheiden, ob und wie die Fachkraftquote verändert wird. Dann festzulegen, wieviel Personal mit welcher Qualifikation im Altenheim zukünftig gebraucht wird und so eine allseits akzeptierte Lösung zu finden.

Eine alte Indianerweisheit sagt: Von einem totgerittenen Pferd muss man absteigen, anstatt es immer weiterreiten zu wollen.

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Neuer Pflege-Mindestlohn: Private Pflegeunternehmen fordern einen Sitz mehr in einer künftigen Pflege-Mindestlohnkommission

Der neue Pflege-Mindestlohn für Pflegehilfskräfte und Betreuungskräfte beträgt in seiner Endstufe ab Januar 2020 in Deutschland-West 11,35 Euro und im Osten 10,85 Euro. Der Arbeitgeberverband Pflege fordert für die Zukunft einen Sitz mehr für die privaten Pflegeunternehmen in der Pflege-Mindestlohnkommission.

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Branchentarifvertrag Brandenburg gescheitert – Warnschuss für Berlin

7. November 2016 Arbeitgeberverband Pflege: Altenpflege muss bezahlbar bleiben
Die Wohlfahrtsverbände und die Gewerkschaft Verdi wollten in Brandenburg mit kräftiger Unterstützung der SPD-geführten Landesregierung für die Altenpflege einen Muster-Entgelttarifvertrag aushandeln. Er sollte dann für das gesamte Bundesland für allgemeinverbindlich erklärt werden. Dieser Tarifvertrag sollte zudem anderen Bundesländern als Blaupause dienen. Doch nun: Aus der Traum. Verdi zog jetzt resigniert die Reißleine. Die Verhandlungen sind gescheitert.

 

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Hier finden Sie ein Pro und ein Contra aus der Zeitschrift „Die Schwester der Pfleger“ zu dem Artikel „Halbes Jahr Pflegekammer: Geglückte Startphase?“

Die Landespflegekammer Rheinland-Pfalz hat zum 01. Januar 2016 ihren Betrieb aufgenommen. Ist das erste halbe Jahr der ersten pflegerischen Selbstverwaltung in Deutschland positiv zu bewerten? Dazu sagt Herr Greiner „Kammer soll vertuschen, dass nichts besser wird“.

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Keine Pflegekammer in Bayern: Das Wutgeheul des Deutschen Pflegerates und des Bayerischen Landespflegerates zeigt: Ministerin Huml ist auf dem richtigen Weg

19. Juli 2016  Es wird in Bayern keine Pflegekammer geben. Der Ministerrat hat jetzt einen entsprechenden Gesetzentwurf beschlossen. Bayern geht mit dem Alternativkonzept ,,Vereinigung der bayerischen Pflege“ seinen eigenen Weg. Das erspart Altenpflegekräften eine Zwangsmitgliedschaft in einer Kammer mit happigen monatlichen Zwangsbeiträgen.

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Denkpause nötig: Altenpflege braucht neue Personalgesamtstrategie aus einem Guss – Generalistik in der Sackgasse

20. Juni 2016 Das heftig umstrittene Pflegeberufereformgesetz steckt im parlamentarischen Entscheidungsprozess fest. Der Widerstand ist massiv. Soviel scheint deshalb sicher: So wie sie ursprünglich von Ministerin Schwesig und Minister Gröhe geplant war, wird die generalistische Ausbildung wohl nicht kommen. Zudem wächst in der Altenpflegebranche spürbar die Unzufriedenheit mit der Berliner Pflegepolitik. Höchste Zeit also für ein Moratorium in der Altenpflegepolitik.
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Arbeitgeberverband Pflege von Ministerin Nahles in neue Mindestlohnkommission berufen

16. Juni 2016   Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles hat Thomas Greiner, Präsident des Arbeitgeberverbands Pflege, und Rainer Brüderle, Präsident vom bpa Arbeitgeberverband, als Vertreter der privaten Pflegewirtschaft in die neue und nunmehr 3. Pflegekommission berufen. Die Kommission soll einen Vorschlag erarbeiten, wie der Pflegemindestlohn ab dem 1. November 2017 erhöht werden soll.

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Mit der geplanten generalistischen Pflegeausbildung betreibt Minister Gröhe gefährliche Realitätsverweigerung

27. Mai 2016 Das von der Bundesregierung geplante Pflegeberufereformgesetz torpediert die seit Jahren erfreulich steigenden Ausbildungszahlen in der Altenpflege. Gesundheitsminister Hermann Gröhe betreibt damit eine gefährliche Realitätsverweigerung. Denn als Folge der neuen generalistischen Ausbildung werden in der Altenpflege die Ausbildungszahlen deutlich einbrechen.

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Isabell Halletz im Gespräch „Flexibilität ist jetzt gefordert!“

Die Politik hält die Altenpflegebranche mächtig auf Trab. Neue Gesetze und Verordnungen setzen immer engere Rahmen für unternehmerisches Handeln. Große Themen sind die Refinanzierung des Geschäfts oder das Bemühen um eine ausreichende Zahl an Fach- und Führungskräften. Isabell Halletz, neue AGVP-Geschäftsführerin, nimmt hier in CARE INVEST erstmals Stellung:

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Milliardenbetrug durch ambulante Dienste: Minister Gröhe muss seinen Reformmarathon in der Pflege stoppen.

22. April 2016 Erfundene Kranke, erschwindelte Leistungen, systematischer Abrechnungsbetrug: Einzelne ambulante Pflegedienste konnten über Jahre mit Mafiamethoden die Sozialkassen um Milliardensummen schröpfen. Eine gehörige Mitschuld daran trägt die Politik. Wir benötigen dringend ein Moratorium in der Pflegepolitik.

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Verlierer ist die Altenpflege

Der Beitrag zur umstrittenen neuen generalistischen Pflegeausbildung ist am 14. April 2016 im Münchener Fachmagazin ,,MMW Fortschritte in der Medizin“ (Auflage: 58 000, Springer-Verlagsgruppe)  erschienen, einem zweiwöchigen Blatt für die Gesundheitswirtschaft. Friedhelm Fiedler, Vize-Präsident des Arbeitgeberverbandes Pflege argumentiert nachdrücklich gegen die geplante generalistische Pflegeausbildung: Damit würde das gut funktionierende Model der Altenpflege zerstört.

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Neue Landesregierung in Baden-Württemberg muss Pflege-Kurs dringend korrigieren – Stationärer Altenpflege droht Kollaps

08. April 2016 Ein Gutachten des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) hat für Baden-Württemberg ein düsteres Menetekel an die Wand gemalt: Schon bald wird es einen gravierenden Notstand bei den Pflegebetten in stationären Altenpflegeeinrichtungen geben. Der Arbeitgeberverband Pflege fordert: Eine neue Landesregierung muss den Kurs in der Pflegepolitik schnell und massiv korrigieren.

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„Das kann nur Chaos geben“

Ausgerechnet in der Zeit des Fachkräftemangels bricht Streit über das neue Pflegeberufegesetz und die generalistische Ausbildung aus: Die einen warnen vor Chaos, die anderen setzen auf Nonplusultra. Schwierig auch, dass die Gewinnung ausländischer Mitarbeiter schleppend läuft. Friedhelm Fiedler, Vizepräsident des Arbeitgeberverbands Pflege und Sprecher des Vorstandes, über falsche Hürden und mögliche Lösungen.
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„Lahme Ente Pflegekammern“

Gewerkschaften , Arbeitgeberverbände und manche Pflegeberufsverbände lehnen eine Pflegekammer ab, weil sie sich für alle Beteiligten keinen besonderen Nutzen versprechen. Pflichtmitgliedschaft sowie eine Beitragspflicht lehnen diese Interessenverbände ohnehin ab. Thomas Greiner vom Arbeitgeberverband Pflege ist einer der Gegner der Initiative „Pflegekammer“ und erläutert in seiner Stellungnahme, warum das Thema, das Krankenhäuser und Altenpflege seit Jahren beschäftigt, immer mehr zur lahmen Ente wird und warum den Initiatoren die Argumente ausgehen.

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UVN, bpa und AGVP: Pflegekammer wäre teure und unnütze Mammutbehörde!

9. Februar 2016  Gemeinsam sprechen sich die Unternehmerverbände Niedersachsen e.V. (UVN), der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) und der Arbeitgeberverband Pflege (AGVP) gegen die von der rot-grünen Landesregierung geplante Pflegekammer aus. UVN-Hauptgeschäftsführer Dr. Volker Müller erklärt stellvertretend für den bpa und den AGVP:

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Arbeitgeberverband Pflege will mit ver.di Tarifvertrag abschließen

10. November 2015
bundesweiter Tarifvertrag für Auszubildende der Altenpflege angestrebt

Berlin: Der Arbeitgeberverband Pflege (AGVP) hat sich anlässlich der Jahres-Mitgliederversammlung in Berlin für die Aufnahme von Verhandlungen eines bundesweiten Tarifvertrags für Auszubildende in der Altenpflege ausgesprochen. AGVP-Präsident Thomas Greiner dazu am heutigen Dienstag in Berlin: „Unsere Mitglieder haben dem Präsidium das Mandat erteilt, mit der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di in Tarifverhandlungen über einen bundesweiten Tarifvertrag für die Auszubildenden in der Altenpflege einzutreten. Regionale und kleinteilige allgemeinverbindliche tarifliche Lösungen auf der Ebene der Bundesländer, wie sie derzeit in Bremen und Niedersachen angestrebt werden, lehnen wir ab. Wir müssen den diesjährigen Schwung der Rekordzahlen der Ausbildung zur Pflegefachkraft auf nunmehr insgesamt fast 70.000 Ausbildungsverhältnisse in allen drei Ausbildungsjahren nutzen und flächendeckende Lösungen schaffen“.

Im Vorfeld der Diskussion wählten die Verbandsmitglieder Thomas Greiner zum vierten Mal in Folge zum Präsidenten des Arbeitgeberverbands Pflege (AGVP). Ebenso wurden die Mitglieder des Präsidiums für die kommenden zwei Jahre in ihren Ämtern bestätigt. Damit besteht das Präsidium des Verbandes weiterhin aus den Vizepräsidenten Jörg Braesecke (Kursana), Friedhelm Fiedler (Pro Seniore) und Dieter Wopen (Marseille).

„Ich habe mir erneut viel vorgenommen und werde mich in den kommenden zwei Jahren noch intensiver in Gesprächen darum bemühen, aus der Vielzahl der Interessensgruppen und Akteure in der Pflege „eine“ deutlich und damit wesentlich schlagkräftigere Lobby zu formen. Dies immer mit dem Ziel, die Pflegewirtschaft als einen der größten Arbeitgeber und Wirtschaftszweige Deutschlands zu positionieren und eine weitsichtige Tarifpolitik zu betreiben“, so Thomas Greiner in seiner Ansprache vor den Mitgliedern. Der Arbeitgeberverband Pflege verstehe sich seit der Gründung vor sechs Jahre als Moderator und Katalysator eines Zukunftsprozesses innerhalb der Pflegewirtschaft und als dessen Interessenvertretung. „Wir wollen gemeinsam mit allen Akteuren innerhalb unserer Branche, aber auch mit der Politik, den Gewerkschaften und den Kostenträgern, die gesellschaftlich wichtigen Themen vorantreiben und letztendlich den Ball ins Tor spielen. Das sind für mich die schrittweise Verbesserung des gravierenden Fachkräftemangels, der Ausbau weiterer Möglichkeiten der Zuwanderung von Pflegefachkräften auch aus Nicht-EU-Staaten und nun auch die Integration von Flüchtlingen in den deutschen Pflege-Arbeitsmarkt“, so Greiner. Der Arbeitgeberverband Pflege werde sich dafür, sagt Greiner, auch weiterhin intensiv für jede vertrauensstiftende und zielführende Form von Allianzen innerhalb der Sozialwirtschaft, der Politik und der Träger- und Verbändelandschaft engagieren.

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UVN, AGVP, bpa: Pflegekammer ist bloße Kammerpflege!

30. Januar 2015
Die niedersächsische Landesregierung hat von Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern sowie weiteren betroffenen Verbänden am heutigen Freitag einen offenen Brief erhalten. Darin fordern alle Unterzeichner die politisch Verantwortlichen erneut dazu auf, auf die Errichtung einer Pflegekammer zu verzichten. Sie weisen zudem darauf hin, dass bereits 5.000 Pflegekräfte ihre Unterschrift gegen die geplante Kammer abgegeben haben.

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Arbeitgeberverband Pflege: 85 Prozent aller Pflegekräfte in Rheinland-Pfalz stimmten mit Füssen klar gegen mehr Bürokratie und finanzielle Zwangsabgaben – Trotzdem will Landesregierung eine Pflegekammer politisch durchdrücken

+++Landesregierung Rheinland-Pfalz ignoriert negatives Votum der Pflegenden zur Errichtung einer Pflegekammer mit Zwangsbeiträgen +++ SPD-Sozialminister zieht falsche Schlussfolgerungen aus mangelnder Beteiligung an der Befragung+++

 

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An Pflege-Vollversicherung führt kein Weg vorbei

Der Präsident des Arbeitgeberverbandes Pflege, Thomas Greiner, hat das am heutigen Freitag veröffentlichte und von ver.di in Auftrag gegebene Gutachten „Die Vollversicherung in der Pflege“ von Prof. Markus Lüngen,
Gesundheitsökonom an der Hochschule Osnabrück, als einen „intensiv zu diskutierenden und absolut zukunftsweisenden Vorschlag“ gewertet.
Greiner sagte dazu in Berlin: „Wenn wir die Pflege zukunftssicher machen und dem rasanten Demographischen Wandel nachhaltig begegnen wollen, helfen uns „Häppchen-Lösungen“ nicht mehr weiter.

An einer Pflege-Vollversicherung führt mittelfristig kein Weg vorbei. Auch wenn die Politik dieses heiße Thema vor den Wahlen nicht anfassen will.“
Der von Professor Lüngen solide erarbeitete Vorschlag einer solidarisch finanzierten Vollversicherung käme einem Befreiungsschlag für die nächsten Jahrzehnte gleich.

Der finanzielle monatliche  Aufwand würde nach Meinung des Arbeitgeberpräsidenten noch unterhalb eines Fast-Food-Menüs liegen.
Nun käme es darauf an, dass Politik, Versicherungen und die Pflegewirtschaft diesen Vorschlag ernsthaft und sachlich ausgewogen noch vor den Bundestagswahlen diskutieren.
„Eines ist klar: Es muss deutlich mehr Geld in das Pflegesystem. Unsere derzeitige Pflegeversicherung ist von der Politik gut gemeint, erweist sich aber als immer weniger tragfähig für die Zukunft.
Die steigenden Anforderungen an Qualität und Betreuung lassen sich mit den heutigen Beiträgen zur Pflegeversicherung  nicht finanzieren.
Die Pflegeversicherung muss sich künftig stärker am Modell der Krankenversicherung orientieren“, so Thomas Greiner.

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Arbeitgeberverband Pflege: Erfolgreicher Mindestlohn in der Pflege kann nur erster Schritt sein

Präsident Greiner zur Evaluierung des Mindestlohns in der Pflege

 

„Der Mindestlohn in der Pflege hat sich als nicht nur als zeitgemäß, sondern auch als wirtschaftlich und sehr weitsichtig erwiesen“, so der Präsident des Arbeitgeberverbandes Pflege, Thomas Greiner, der selbst Mitglied der Pflegekommission zur Einführung eines Mindestlohns in dieser Branche war.

 

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CAREinvest AGVP: „Veröffentlichung der Heimaufsichts-Prüfberichte rechtswidrig“

Die Heimaufsichtsbehörden in Bayern wollen ab dem 1.10. die vollständigen Berichte über die Prüfungen stationärer Einrichtungen im Internet veröffentlichen. Der Arbeitgeberverband Pflege hält das als gedachte „transparente Verbraucherinformation“ für untauglich, das Verfahren schlicht für rechtswidrig und kritisiert diese „Ausuferung bayerischer Landesbürokratie“. Die ausführlich Argumentation dazu hier im Volltext.

 

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RWI und Arbeitgeberverband Pflege präsentierten erstes Faktenbuch Pflege zur „Bedeutung der privaten Anbieter in der stationären und ambulanten Pflege“

Das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung ermittelte in Zusammenarbeit mit dem Arbeitgeberverband Pflege erstmals Zahlen, Daten und Fakten zur wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bedeutung der privaten Pflegeanbieter in Deutschland.

 

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Arbeitgeberverband Pflege: Fachkräfte-Doppelstrategie der BA beweist mehr Mut, als ihn die Politik je hatte

Der Arbeitgeberverband Pflege begrüßt ausdrücklich die Doppelstrategie der
Bundesagentur für Arbeit, das inländische Fachkräftepotential in der Pflege durch Ausbildung, Weiterbildung und Umschulung steigern zu wollen, aber auch Anstrengungen zu unternehmen, um Fachkräfte aus EU-Staaten nach Deutschland zu holen.

 

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