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An Pflege-Vollversicherung führt kein Weg vorbei

Der Präsident des Arbeitgeberverbandes Pflege, Thomas Greiner, hat das am heutigen Freitag veröffentlichte und von ver.di in Auftrag gegebene Gutachten „Die Vollversicherung in der Pflege“ von Prof. Markus Lüngen,
Gesundheitsökonom an der Hochschule Osnabrück, als einen „intensiv zu diskutierenden und absolut zukunftsweisenden Vorschlag“ gewertet.
Greiner sagte dazu in Berlin: „Wenn wir die Pflege zukunftssicher machen und dem rasanten Demographischen Wandel nachhaltig begegnen wollen, helfen uns „Häppchen-Lösungen“ nicht mehr weiter.

An einer Pflege-Vollversicherung führt mittelfristig kein Weg vorbei. Auch wenn die Politik dieses heiße Thema vor den Wahlen nicht anfassen will.“
Der von Professor Lüngen solide erarbeitete Vorschlag einer solidarisch finanzierten Vollversicherung käme einem Befreiungsschlag für die nächsten Jahrzehnte gleich.

Der finanzielle monatliche  Aufwand würde nach Meinung des Arbeitgeberpräsidenten noch unterhalb eines Fast-Food-Menüs liegen.
Nun käme es darauf an, dass Politik, Versicherungen und die Pflegewirtschaft diesen Vorschlag ernsthaft und sachlich ausgewogen noch vor den Bundestagswahlen diskutieren.
„Eines ist klar: Es muss deutlich mehr Geld in das Pflegesystem. Unsere derzeitige Pflegeversicherung ist von der Politik gut gemeint, erweist sich aber als immer weniger tragfähig für die Zukunft.
Die steigenden Anforderungen an Qualität und Betreuung lassen sich mit den heutigen Beiträgen zur Pflegeversicherung  nicht finanzieren.
Die Pflegeversicherung muss sich künftig stärker am Modell der Krankenversicherung orientieren“, so Thomas Greiner.

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