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Arbeitgeberverband Pflege fordert Bundesministerium für Pflege

6. November 2013 ++Mitgliederversammlung wählt Präsidium und bestellt neuen Geschäftsführer++

 

Die Mitgliederversammlung des Arbeitgeberverbands Pflege (AGVP) hat am heutigen Mittwoch in München das Präsidium für die Amtszeit von zwei Jahren gewählt. Neu in das AGVP-Präsidium wurden Walther Wever, CEO der Curanum AG und Dieter Wopen, CEO Marseille-Kliniken AG, gewählt. Ebenfalls einstimmig als Präsident wiedergewählt wurde Thomas Greiner. Neben Jörg Braesecke, Vorsitzender der Geschäftsführung Kursana, wurden Friedhelm Fiedler, Mitglied der Geschäftsleitung Pro Seniore und Bernd Meurer, Präsident des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) einstimmig als Vizepräsidenten bestätigt. Der langjährige Geschäftsführer, Dr. Helmut Braun, wurde von den Mitgliedern herzlich in den Ruhestand verabschiedet. Er schied damit aus dem Präsidium aus, wird jedoch für den Arbeitgeberverband Pflege künftig beratend weiter tätig sein. Dr. Florian Bauckhage-Hoffer wurde von der Mitgliederversammlung zum neuen Geschäftsführer berufen. Bauckhage-Hoffer wird, im Gegensatz zu seinem Vorgänger, nicht dem Präsidium angehören.

 

Dazu Thomas Greiner, Präsident des Arbeitgeberverbands Pflege, in seinem Ausblick auf die kommenden zwei Jahre: „Deutschland braucht ein eigenständiges Bundesministerium für Pflege, um den immensen demographischen Herausforderungen wirksam begegnen zu können.

Die Pflege muss in vielen Bereichen neu aufgestellt werden. Ein gesamtgesellschaftlich so wichtiges Thema, wie das die Pflege ist, gehört zurück in die Hand des Bundes. Die weitgehende Kompetenzverteilung auf 16 Bundesländer war und ist ein großer Fehler“.
Zu den Schwerpunkten der Verbandsarbeit sagte Greiner: „Eine zukunftsweisende Tarifpolitik wird in der Kommission zur Regelung eines weiterführenden Mindestlohns in der Pflege ebenso zu gestalten sein, wie wir uns intensiv um die Fachkräftesicherung, wie auch die Personalbindung in unseren Unternehmen und die konsequente Umsetzung der Vereinbarungen aus der Ausbildungs- und Qualifizierungsoffensive kümmern werden. Der konsequente Kampf gegen ungezügelten „Bürokratie-Aufbau“ durch Pflegekammern in den verschiedenen Bundesländern, erfordert ebenfalls unseren vollen Einsatz“.

 

Die größten privaten Pflegeunternehmen in Deutschland und der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) haben sich im Jahr 2009 zum Arbeitgeberverband Pflegezusammengeschlossen. Der Verband vertritt die sozialen, wirtschaftlichen und tariflichen Interessen von über dreißig der namhaftesten Unternehmensgruppen der Pflegewirtschaft. Gemeinsam mit den über 7.500 Unternehmen im bpa repräsentiert er rund 240.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Verband setzt sich für eine zukunftsfähige Gestaltung der Pflege ein.

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