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Immer weniger unternehmerischer Handlungsspielraum

Ein Statement unserer Geschäftsführerin, Isabell Halletz in der Carekonkret vom 16.02.2018

Heime mussten sich in den vergangenen Jahren auf zahlreiche Neuerungen einstellen. Ein immer enger werdendes Korsett gesetzlicher Regelungen macht gerade den privaten Trägern zu schaffen.

Die Einführung der Pflegeversicherung hat neben Wettbewerb und Kosteneffizienz auch den politisch gewünschten Effekt, den Ausbau der dringend notwendigen Kapazitäten zur Versorgung der Pflegebedürftigen ohne zusätzliche staatliche Fördermittel bewirkt. Gerade von privaten Trägern sind erhebliche Investitionen zum Aufbau von dringend notwendigen Kapazitäten zur Versorgung Pflegebedürftiger getätigt worden. Nachweislich ist der Anteil der Investitionen der Privatwirtschaft seit Einführung der Pflegeversicherung deutlich höher als der der kirchlichen und freigemeinnützigen Träger. Allein von 1999-2013 wurden 46 Mrd. € für neue und Bestandseinrichtungen im stationären Bereich investiert (vgl. Pflegeheim Rating Report, 2015).

Mit Blick auf die bisherigen Entwicklungen der Pflegeplätze und Trägerlandschaft dürfen private Träger nicht schlechter gestellt werden, als kirchliche und frei-gemeinnützige Träger. Bereits heute beträgt der aktuelle Marktanteil der Privatwirtschaft bei den ambulanten Trägern 63,9 % und bei den stationären Trägern 41,1 %. Qualitativ hochwertige und bedarfsgerechte Pflege ohne private Träger ist, auch in Hinblick auf die demografische Entwicklung, schlicht unmöglich.

Mittlerweile sehen sich allerdings gerade die privaten Träger, vor allem die kleinen und mittelständischen Unternehmen, immer mehr eingeengt durch neue Gesetze. Der unternehmerische Handlungsspielraum wird immer weiter beschnitten und gerade private Unternehmer geraten schnell unter den bösen Generalverdacht der Profitgier.

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Carekonkret (2)

 

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