Pressemitteilung

Arbeitgeberverband Pflege: Fachkräfte-Doppelstrategie der BA beweist mehr Mut, als ihn die Politik je hatte

Der Arbeitgeberverband Pflege begrüßt ausdrücklich die Doppelstrategie der

 

Bundesagentur für Arbeit, das inländische Fachkräftepotential in der Pflege durch Ausbildung, Weiterbildung und Umschulung steigern zu wollen, aber auch Anstrengungen zu unternehmen, um Fachkräfte aus EU-Staaten nach Deutschland zu holen.

 

„Angesichts der dramatischen Tatsache, dass uns schon heute zehntausende Fachkräfte in der Pflege fehlen, müssen Bundesagentur für Arbeit und Pflegewirtschaft in einem Bündnis das eine tun, ohne das andere zu lassen. Die Erstausbildungen, die Weiterbildungen von Hilfs- zu Fachkräften und die Umschulungsmaßnahmen müssen konsequent ausgebaut werden. Wir werden aber auch gut ausgebildete Pflegefachkräfte aus krisengeplagten EU-Staaten nach Deutschland holen, die ansonsten in ihren Heimatländern arbeitslos wären. Dazu müssen aber auch deren Fachabschlüsse in Deutschland uneingeschränkt anerkannt werden. Auch das verstehe ich unter konkreter Hilfe für Staaten, wie Griechenland und Portugal“,sagt Thomas Greiner, Vorsitzender des Arbeitgeberverbandes Pflege.

Die Positionspapiere von CDU/CSU und SPD zum Fachkräftemangel in der Pflege

würden zwar den Mangel auflisten, ließen aber keinerlei Vorschläge zu dessen Behebung erkennen. Im Gegensatz zur Politik hätten Bundesagentur für Arbeit und Arbeitgeber das Heft in die Hand genommen und würden konkret handeln.

"Die BA hat damit mehr Mut bewiesen, als die Politik in Sachen gesteuerter Zuwanderung je hatte. Wir benötigen schließlich in den kommenden zwanzig Jahren über 150.000 zusätzliche Fachkräfte in der Pflege ", so Greiner.

 

Unsere Pressemitteilungen greifen aktuelle fachliche Themen in der Pflegebranche, pflegepolitische Entwicklungen sowie pflegerelevante Gesetzgebung auf. Sie informieren über Neuigkeiten, Aktivitäten des Verbandes, ordnen Ereignisse ein und geben Einblicke in relevante Themen aus Sicht der Pflegeunternehmen. Sie erscheinen regelmäßig und richten sich an Medien, Fachöffentlichkeit und Interessierte.

Presseservice 

Das könnte Sie auch interessieren