Dazu die Sprecherin der BAGAP, Isabell Halletz: ,,Die Balkanregelung zu verlängern, ist eine wichtige politische Entscheidung, um die erleichterte Zuwanderung aus diesen Ländern weiter zu ermöglichen. Allerdings ist es unverständlich, weshalb künftig eine Begrenzung auf 25.000 Personen und nur eine Verlängerung um zwei weitere Jahre vorgenommen werden. Alleine im Jahr 2018 wurden bereits über 23.000 Anträge auf Anerkennung beruflicher Qualifikationen aus den Balkanländern gestellt – Tendenz stark steigend. Aus Sicht der BAGAP ist es daher absolut fatal, die Zuwanderung aus den Balkanländern per Gesetz einzuschränken. Mit dem Fachkräfteeinwanderungsgesetz hat die Politik bereits erkannt, dass für die Pflegeunternehmen die Rekrutierung aus dem Ausland ein wichtiger Baustein für die Fachkräftegewinnung und damit die Sicherung der pflegerischen Versorgung ist. Warum geht der Gesetzgeber nun einen Schritt rückwärts und schafft einen weiteren Flaschenhals in der Zuwanderung für alle?“
BAGAP Pressemitteilung
BAGAP kritisiert Kabinettsbeschlüsse: Ein Schritt rückwärts – Neuer Flaschenhals bei der Zuwanderung von Pflegekräften aus dem Balkan
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