Pressemitteilung

1.491 Euro und sichere Jobs: Pflege ist Ausbildungsberuf Nummer eins

Laut einer aktuellen Auswertung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts der Hans-Böckler-Stiftung verdienen Auszubildende in den Pflegeberufen durchschnittlich 1.491 Euro im Monat – mehr als in jedem anderen untersuchten Ausbildungsberuf. Für den Arbeitgeberverband Pflege (AGVP) ist das ein weiterer Beleg für die Attraktivität und Zukunftssicherheit der Pflegeausbildung.

Dazu erklärt AGVP-Geschäftsführerin Isabell Halletz „Spitzenvergütung, die meisten neuen Ausbildungsverträge und hervorragende Beschäftigungsaussichten: Die Pflege ist Ausbildungsberuf Nummer eins. Gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten bietet sie jungen Menschen Sicherheit, Sinn und Verantwortung. Während große Industrieunternehmen Stellen abbauen, werden gut ausgebildete Pflegefachpersonen überall gebraucht.

Jetzt muss dem Ausbildungsboom mehr Vertrauen folgen. Wer hervorragend ausbildet, muss den Pflegefachpersonen anschließend auch Perspektiven bieten können: Sie sollten ihre Qualifikation eigenverantwortlich und bedarfsgerecht einsetzen können, statt durch starre Quoten und Personalschlüssel ausgebremst zu werden.“

Hintergrund

Laut der Auswertung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts der Hans-Böckler-Stiftung erhalten nach TvÖD vergütete Pflege-Auszubildende im ersten Ausbildungsjahr 1.491 Euro pro Monat (Bund und Gemeinden) beziehungsweise 1.441 Euro (Länder). Im zweiten Ausbildungsjahr erhalten sie 1.552 Euro (Bund und Gemeinden) beziehungsweise 1.507 Euro (Länder) und im dritten Ausbildungsjahr 1.653 Euro (Bund und Gemeinden) beziehungsweise 1.613 Euro (Länder).

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