Dazu erklärt der Präsident des Arbeitgeberverbands Pflege (AGVP) Thomas Greiner: „2,4 Millionen Euro schulden die Sozialhilfeträger allein einem unserer Mitgliedsunternehmen – das sind keine Peanuts. Zuerst gefährden die Sozialämter mit ihrer behäbigen Knauserei die Zahlungsfähigkeit der Pflegeheime – insbesondere solcher, in denen besonders viele Empfänger von Hilfe zur Pflege wohnen und gepflegt werden. Im zweiten Schritt gefährden sie aber auch die Versorgung Pflegebedürftiger insgesamt, indem sie die Pflegeeinrichtungen an den Rand ihrer wirtschaftlichen Existenz bringen. Denn ein Pflegeunternehmen kann nicht einfach siebenstellige Beträge auslegen in der Hoffnung, sie schon zurückzuerhalten, bevor es pleitegeht. Sozialämter missbrauchen Pflegeunternehmen als Privatbanken. Es wird Zeit, dass sie dieses verantwortungslose Spiel mit Sozialhilfeempfängern und Pflegeeinrichtungen beenden.“
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