Dazu erklärt AGVP-Geschäftsführerin Isabell Halletz:
„Internationale Pflegekräfte sind längst unverzichtbar für unsere Versorgung. Jede sechste beschäftigte Pflegefachperson kommt aus dem Ausland. Trotzdem verzögern langwierige Verfahren und zu wenig Personal in Botschaften und Behörden noch immer ihren Weg in die Fachkrafttätigkeit.
Wir brauchen ein bundeseinheitlich abgestimmtes Anerkennungsverfahren statt 16 individuelle Länderwege. Einheitliche Vorgaben für die erforderlichen Unterlagen und digital gestützte Verfahren können den Personalmangel in den Anerkennungsbehörden und Botschaften ausgleichen und die Verfahren deutlich beschleunigen. Wir brauchen die qualifizierten Pflegefachpersonen nicht im Behörden-Wartezimmer, sondern vor Ort in der Versorgung – das hilft Pflegebedürftigen, Pflegeunternehmen und internationalen Pflegekräften.“