Dazu erklärt AGVP-Präsident Thomas Greiner: „Die Bundesregierung hat Bedenkzeit gewonnen. Nina Warken muss diese Chance nutzen und sich entscheiden: mehr Investitionen in neue Pflegeplätze oder Stillstand, Niedergang und weniger Versorgung. Wer heute nicht plant, baut und betreibt, kann in zehn Jahren keine Babyboomer versorgen.
Was nicht geht: Am engen Vorgaben-Korsett zu Bau, Struktur und Personaleinsatz festhalten und zugleich wirtschaftliche Risiken der Sparpolitik bei den Unternehmen abladen. So wird niemand in neue Pflegeheime investieren und ohne Investitionen keine Pflegeplätze.
Will Frau Warken stationäre Pflege erhalten, muss sie Strukturvorgaben entschärfen, den Personaleinsatz flexibilisieren und Investitionen wieder möglich machen. Sonst soll sie ehrlich sagen, dass sie stationäre Altenpflege für verzichtbar hält.“
- ^Liquiditätsprobleme von Pflegeheimbetreibern und ihre Ursachen, PwC, 2026