Pressemitteilung

Pflegeversicherung: Zusammenreißen, Finanzierungsstreit beenden, Versorgung sichern

PRESSEMITTEILUNG ZU DEN VORSCHLÄGEN ZUR NACHHALTIGEN FINANZIERUNG DER SOZIALEN PFLEGEVERSICHERUNG

 

Der Arbeitgeberverband Pflege (AGVP) kritisiert, dass die Bundesregierung keine Einigung zur Finanzierung der sozialen Pflegeversicherung erzielen kann. Viele Pflegebedürftige würden inzwischen verzweifelt einen Heimplatz suchen.

AGVP-Präsident Thomas Greiner erklärt: „Bund und Länder müssen sich endlich zusammenreißen in der Pflegepolitik. Pflegebedürftige und ihre Angehörigen suchen händeringend einen Platz im Pflegeheim oder einen ambulanten Pflegedienst, der sie versorgen kann. In einigen Regionen kommen schon jetzt 10 bis 15 akut Pflegebedürftige auf einen freien Heimplatz. Für sie ist es zweitrangig, wie die Altenpflege finanziert wird – sie brauchen eine gute Versorgung.

Anstatt weiter über die Finanzierung zu streiten, müssen sich die Bundes- und Landesregierungen gemeinsam mit der Pflegebranche auf ein tragfähiges Versorgungskonzept verständigen und die Versorgungskrise in der Altenpflege lösen. Wenn die Heime und ambulanten Dienste fehlen, kann kein Geld der Welt die Versorgung sichern. Sobald klar ist, wo die Reise in der Altenpflege hingeht, kann man sich auch auf eine Finanzierung der Reisekosten verständigen.“

Unsere Pressemitteilungen greifen aktuelle fachliche Themen in der Pflegebranche, pflegepolitische Entwicklungen sowie pflegerelevante Gesetzgebung auf. Sie informieren über Neuigkeiten, Aktivitäten des Verbandes, ordnen Ereignisse ein und geben Einblicke in relevante Themen aus Sicht der Pflegeunternehmen. Sie erscheinen regelmäßig und richten sich an Medien, Fachöffentlichkeit und Interessierte.

Presseservice 

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